(c) B. EßlingKirchturm Bodenheim
(c) B. EßlingKirchturm Nackenheim
In Bodenheim kleine Kirche von 1888 (ca. 100 Sitzplätze), künstlerisch neu ausgestaltet 2007, drei Buntglasfenster im Chorraum. Modernes Gemeindezentrum (1998). In Nackenheim durch Eberhard Münch neu gestalteter Gottesdienstraum (2011) im Gemeindezentrum.
Aufwändige Renovierung der schlichten Kirche 2013. Ihre frühen Ursprünge sind an den tiefen Fenstergewänden und der eingezogenen Apsis zu erahnen, wo sich die ältesten Mauerteile befinden. Eckhard Meier-Wölfle schuf das neue Altarkreuz im Stil eines alten Wegekreuzes und eine von Licht erfüllte Weltkugel. An der Empore Apostel und Evangelisten, Festzyklus an der Orgelempore.
(c) B. Eßling
Kirchturm Dalheim
(c) B. EßlingKirchturm Dexheim
Der Dexheimer Kirchturm aus dem 9. Jahrhundert hat eine Mandorla im Deckengewölbe und gotische Malerei aus dem 13. Jahrhundert. Kirchenschiff von 1758, Chorraum mit drei Buntglasfenstern und Taufstein aus rotem Sandstein. 1771 Einbau der Stumm-Orgel, seit 1906 mit neuem Innenleben. Am Eingang der Kirche, vom Pfarrgarten umgeben, vier alte Lindenbäume. Dexheim hat ein historisches Backhaus, einen Schlossturm und den „dicken Stein“, ein Menhir aus vorgeschichtlicher Zeit.
Die Kirche wirkt von Weitem durch den achteckigen Turm (15. Jahrhundert). Besonders sehenswert: Die beiden Kirchenauf dem alten Kirchhof, auch heute noch Friedhof, umgeben von Reben. 1978 Gestaltung von acht Fenstern durch Gustel Stein nach biblischen Erzählungen. Es gibt eine zweite, digitale Orgel, die wie eine Cavaillé-Coll- oder eine Binns-Orgel klingen kann.
(c) B. EßlingKirchturm Harxheim
(c) B. EßlingKirchturm Mommenheim
Der älteste Dom Deutschlands ist in Mommenheim zu finden. In der evangelischen Kirche in Mommenheim befinden sich Steinfliesen aus dem 6. Jahrhundert. Der Geschichtsverein „Historia“ bietet zu den historischen Funden rund um Mommenheim Führungen an. Auf dem Lörzweiler Königstuhl wurde Konrad II. im Jahre 1024 als erster Salier zum Kaiser gewählt. Das Weinfest am Königstuhl in Lörzweiler Anfang Juli ist weithin bekannt und nach diesem Ereignis benannt.
Die Martinskirche, im Stadtzentrum am Marktplatz gelegen, ist eine von Mauern umgebene historische Wehrkirche. Im mittelalterlichen Turm, durch den man die Kirche betritt, befinden sich einige sehenswerte Epitaphien (Grabmäler). Der Innenraum der Kirche wurde vor wenigen Jahren nach einem Brand renoviert, dabei wurde der Altarraum von Matthias Ederneu gestaltet. Ebenfalls grundlegend saniert wurde das Gemeindehaus. Neben zweckmäßigen Gruppen- und Seminarräumen erhielt das „Johannes-Busch-Haus" dabei einen viel genutzten Raum der Stille.
Martinskirche Nierstein | © B. EßlingMartinskirche Nierstein
(c) B. EßlingKirchturm Schwabsburg
Die Kirche, 1892 im neugotischen Stil erbaut, ist neben dem Schlossturm aus der Stauferzeit Wahrzeichen des Ortes. Ihr Turm und das Dach mit drei markanten Zwischengiebeln sind eine Besonderheit in Rheinhessen. Im Innern modernes Kreuz von Gustav Nonnenmacher über dem Altar. Fünf große Kirchenfenster mit Abbildungen der Evangelisten und Martin Luthers. Das farbenfrohe Fenster im Altarraum zeigt die Auferstehung. Auf der mächtigen Empore dominiert die Walcker-Orgel.